
Anfang der achtziger Jahre machte ich mein diakonisches Praktikum in einem Krankenhaus. Dort sollte ich einem Patienten beim Essen helfen, der seinen rechten Arm nicht mehr gebrauchen konnte. Also setzte ich mich zu ihm, half ihm, sich aufzurichten und meinte zu ihm: „Zum Essen leih ich Ihnen meine rechte Hand.“ Der Patient war glücklich und zufrieden über soviel Zuwendung. Allerdings kostete meine Hilfe sehr viel Zeit, und ich erhielt einen strengen Tadel von der Stationsschwester.

Zeitmangel bestimmt nach wie vor die Arbeit in der Alten- und Krankenpflege. Damals war ich gezwungen, meine Aufgaben nach den Vorgaben des Krankenhauses zu erledigen. Dabei brauchen immer mehr Menschen dringend unsere Zeit und Aufmerksamkeit.
Heute habe ich endlich die Möglichkeit, mit dazu beizutragen, Menschen in Notlagen zu helfen, damit ihr Leben lebenswerter wird: durch die Vermittlung von Haushaltshilfen und Betreuerinnen aus Polen.
Die Rundum-Betreuung für zu Hause.



